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Winzervereinigung übernimmt die Weimarer Rebflächen von Prinz zur Lippe

Mit Wirkung vom 1. Juni 2015 hat die Agrargenossenschaft Gleina die 46 Hektar Rebflächen bei Kromsdorf in Thüringen übernommen. Das Weinhaus zu Weimar wurde 2006 von Prinz zur Lippe ins Leben gerufen, um die dortige Weinbautradition wieder zu beleben und nach dem Vorbild von Schloss Proschwitz in Zadel bei Meißen ein regional verankertes Weingut zu errichten. Wie Prinz zur Lippe mitteilte, gebe es aufgrund des Widerstandes einzelner lokaler Behörden auch „nach 10 Jahren harter Arbeit immer noch keine klaren Perspektiven“, weshalb er sich zur Aufgabe seiner Aktivitäten in Thüringen entschlossen habe. Ausgebaut und vermarktet werden die Weine künftig unter dem Dach der Winzervereinigung Freyburg-Unstrut eG, die damit ihre Rebflächen auf über 400 Hektar erweitert. „Wir streben schon lange eine Erweiterung unserer Anbaufläche an, da die Nachfrage nach Weinen aus dem Saale-Unstrut-Gebiet weiter zuverlässig wächst“, kommentiert Vorstandsvorsitzender Siegfried Boy den Zukauf. Über den Kaufpreis wurde Vertraulichkeit vereinbart.